AnwaltOnline - Problem gelöst.
AnwaltOnline Direkt: Anmelden Registrieren

Treppenhaus

Das Treppenhaus ist eine zur Mietsache gehöriger Gemeinschaftsfläche, die vom Mieter benutzt werden darf, sofern andere Mieter nicht hierdurch beeinträchtigt werden. Dies berechtigt den Mieter beispielsweise, Fußmatten vor der Haustür auszulegen, sofern dies mietvertraglich nicht verboten wurde. Ein entsprechendes Fußmatten-Verbot ist aber zulässig (AG Berlin-Neukölln - Az: 7 C 21/03)! Das kurzfristige Abstellen von Schuhen - auch auf der Fußmatte - ist zulässig.

Sofern keine Beeinträchtigungen entstehen ist es auch zulässig (wenn nicht per Mietvertrag oder Hausordnung untersagt), Holzfiguren, Blumenkübel, Oster- oder Weihnachtsschmuck etc. aufzustellen. Dies kann jedoch schnell ausarten und den Flur zur Abstellkammer werden lassen. Hier gilt der Grundsatz: Der Mieter ist nicht befugt, außerhalb seiner Wohnung im Hausflur und auf dem Grundstück umfangreiche Gestaltungsarrangements zu installieren. Diese Flächen dürfen nur zum Aufenthalt genutzt werden - und zwar anteilig. Dies bedeutet, dass die Bereiche auch von anderen Mietern in gleicher Weise genutzt werden können und dürfen. Der Gestaltungswille muss sich also in sehr engen Grenzen halten und sollte sich auf den direkten Eingangsbereich zur Mietwohnung beschränken.

Im übrigen ist es Aufgabe des Vermieters, dafür Sorge zu tragen, dass das Treppenhaus gefahrlos genutzt werden kann (Beleuchtung, korrekte Befestigung, keine Sturzgefahr, etc.). Hierzu gehört auch, dass das Treppengeländer stabil und die Treppenstufen nicht zu rutschig oder glatt sind.

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!
Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine anwaltliche Beratung.


AnwaltOnline wird empfohlen von DIE ZEIT und vielen anderen Unternehmen, Organisationen und Institutionen

RSS-Feed zum Mietrecht  | Nach Oben